Mittwoch, 13. Mai 2009
Hallo erstmal... und warum ich da bin...
Die Frage aller Fragen einer klassischen Betriebswirtschaftsstudentin im dritten Jahr lautet: „Wohin verdammt noch mal mit der ganzen überschüssigen Kreativität?“.

Bereits im ersten Semester wird einem ganz klar beigebracht „Wir sind hier keine Doktoranden. Das heißt, wir verfassen auch keine eigenen Theorien.“

Ach so? Na dann…

Wie eine Kuh hab ich also, ganz nach Vorschrift, in den vergangen Jahren Informationen aus Büchern abgegrast, neu zusammengesetzt und wieder hoch gewürgt. Die Herausforderung besteht dabei darin als erste der Herde in der Bibliothek zu sein, die saftigsten Literaturquellen auszuleihen um abschließend die passenden Textpassagen in synonymerprobtem Deutsch und Englisch wieder auszuspucken.

Wozu? Ach ja… der Lerneffekt. Wie alle Dozierenden wissen auch die Studenten längst Bescheid über „bei selbst gemachtem bleiben die meisten Informationen hängen“. Nun gut. Und eigene Meinung? Nein Danke. Alles Wissen ist ja bereits gewusst und muss nur noch mit mühevoller Wiederkäuerarbeit auswendig gelernt werden.

„Ich hab also die Schnauze voll vom Kuh Dasein! RAUS mit dem ganzen angestauten Müll!!“, hab ich noch so bei mir gedacht...

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